Gewaltfreie Kommunikation

Die Sprache des Lebens sprechen

Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine weltweit erfolgreich eingesetzte Methode, um in Konflikten zu vermitteln und dazu beizutragen, Konflikte zu lösen.

Vielmehr als das ist sie eine Methode, die dabei hilft, eine Haltung der Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln.

Sie nimmt den Fokus weg von moralistischen Urteilen wie Das ist richtig/falsch, das ist gut/böse und richtet den Blick stattdessen auf die Gefühle und Bedürfnisse aller Beteiligten.

Die Gewaltfreie Kommunikation kann hervorragend dafür eingesetzt werden, Konflikte zu klären und auf eine Weise zu lösen, bei der die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden. Außerdem kann möglichen Konflikten erfolgreich vorgebeugt werden, wenn in einem Umfeld, gewaltfrei miteinander umgegangen wird.

Doch wer diese lebendige Kommunikation zum Bestandteil des eigenen Lebens werden lässt, dem oder der kann es noch um einiges mehr gehen, z.B. um:

Verbindung mit sich, den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, mit anderen, auch jenen, mit denen das aussichtslos erscheint. Verbindung mit dem Ganzen.

Selbstermächtigung das Leben zu leben, das du leben möchtest, einengende Gedanken- und Gefühlsmuster (z.B. Schuld, Depression) aufzulösen. Gedanken und Gefühle zu haben, statt ihnen ausgeliefert zu sein. Die Klarheit darüber, wofür ich Verantwortung trage und wofür nicht, in Verbindung mit anderen zu sein, ohne für sie mit zu sorgen

Verantwortung sie ganz und gar für sich (und die eigenen Kinder) zu übernehmen und anderen ihre Verantwortung zurück zu geben.

Heilung und Befreiung von alten Verletzungen und Schmerzen, denn was du für deine Heilung tust, trägt zur Heilung des Ganzen bei.

Authentisch zu leben aus deiner Wahrheit heraus zu leben und dabei achtsam zu sein. Wie willst du leben?  Wer willst du sein? Es geht um dich und deinen Beitrag in dieser Welt.

Einen einfachen Perspektivenwechsel weg von Bewertungen, Urteilen, Diagnosen hin zu Werten und Bedürfnissen, die alle Menschen verstehen, weil sie alle Menschen teilen. Es helfen dabei die klaren Unterscheidungen zwischen Beobachtungen und Interpretationen (wie viel Schmerz machen uns unsere Gedanken), zwischen Bitten und Wünschen (der Bewusstwerdung, dass es viele Wege zum Ziel gibt und wir kreativ genug sind, sie zu finden) sowie zwischen Gefühlen und unserem Denken, denn die Gefühle können uns geradewegs zu unseren Werten führen und uns in Kontakt mit uns selbst bringen.

So können wir auf einfache, klare Weise zu dem Wandel werden, den wir in der Welt sehen möchten.

Es geht darum Liebe auszudrücken, auch dann, wenn uns etwas „stinkt“. Liebe vollständig auszudrücken, so dass du dir sicher sein kannst, dass auch der/die andere dies in der Tiefe gehört hat.

Gespräche, die es wert sind, geführt zu werden, weil sie Leben sind.

Die Bewusstheit, warum tue ich, was ich gerade tue? Wofür denke ich, was ich gerade denke? Entscheide ich mich bewusst dafür. Es geht um Präsenz in jedem Augenblick, Präsenz für mich und wenn ich sie habe, für den/die andere. So kann die gewaltfreie Kommunikation auch ein spiritueller Weg im Alltag sein, Mitgefühl und Aufrichtigkeit in einem Atemzug zu leben.

Die Freude zu spüren und zu leben, die das Lebendigsein ist.

Und worum geht es dir?